Der typische Wirtschaftskriminelle ist älter geworden

Während in der Umfrage von 2011 der typische Wirtschaftskriminelle noch zwischen Mitte 30 bis Mitte 40 war, ist dieser in der neusten Studie der KPMG älter geworden:

  • Über die Hälfte der untersuchten Betrüger sind zwischen 46 und 55 Jahre alt.
  • 82% der Täter sind männlich.
  • 64% aller Betrüger stammen aus den eigenen Reihen, d.h. sie sind im geschädigten Unternehmen beschäftigt (2013 betrug dieser Anteil 61%).
  • 55% der Täter sind Kadermitglieder.
  • 36% sind seit mindestens sechs Jahren beim Unternehmen beschäftigt (2013: 41%).
  • Jeder fünfte Betrüger (18%) wird als selbstherrliche Persönlichkeiten beschrieben.
  • Dagegen werden Wirtschaftsdelinquente auch dreimal häufiger als freundlich denn als unfreundlich wahrgenommen.
  • Die wichtigsten Tatmotive von Betrügern sind persönliche Bereicherung zur Finanzierung des Lebensstils (64%), Habgier (18%) und ein Gefühl der leichten Durchführbarkeit der Tat (18%).

Die Aufdeckung der betrügerischen Handlungen erfolgte nur zu  22% aufgrund von Analysen durch die Geschäftsleitung. Da stellt sich die Frage, wie bei all den anderen Fällen das interne Kontrollsystem funktioniert?

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